Kloster Allendorf Kloster Allendorf

Alte Schlosserei und Gemeindeamt


ehemalige Schlosserei Theodor Caspari

Den linken Teil dieses Häuserkomplexes gab es schon vor 1869. Beständig wurde er erweitert, um- und ausgebaut und den Bedürfnissen der Bewohner und Nutzer angepasst.

Einige Details aus der Hausgeschichte:
1895 wird die Scheune erhöht (mittlerer Teil des heutigen Hauses) und 1901 ein Schaufenster rechts neben der Eingangstür (grünes Haus) für den Lebensmittel- und Kolonialwarenladen eingebaut. Der Laden wird später auch als Post und Gemeindeamt genutzt. 1902 baut Carl Caspari eine Räucherkammer ein. Außerdem erfolgt 1902 ein Anbau an die hintere Seite des Wohnbauses. Es entstehen drei Räume: Ein Raum zum Flaschenspülen, ein Raum zum Bierabziehen und ein Lichtraum für Küche und Flur.

1906 entsteht der Neubau einer Werkstätte zum Schlossereibetrieb (rechter Teil des Hauses). Im gleichen Jahr finden weitere bauliche Veränderungen mit der Aufstockung des Wohnbauses statt. 1938 wird der Bodenraum der Scheune zu einer Kleinwohnung ausgebaut.

In den Jahren der DDR wurde in den Räumlichkeiten der Schlosserei ein HO Lebensmittelgeschäft betrieben, das nach der Wende schloss.

Von 1993 bis 1996 verkaufte die Bäckerei Reum aus Bad Satzungen ihre Waren und bot ein kleines Lebensmittelsortiment an. Es folgte ein Nagelstudio, das ebenfalls nach einiger Zeit wieder schloss. Seitdem stehen die Räumlichkeiten leer.


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